Brenner Basistunnel SE bestellt Inventory Manager

Montag, 10. September 2018

Der rmDATA Inventory Manager unterstützt die Grundstücksangelegenheiten beim Bau des Eisenbahntunnels zwischen Österreich und Italien und löst rmINFO/GDB nach über 10 Jahren ab.

Der Brenner Basistunnel (BBT) ist ein flach verlaufender Eisenbahntunnel, der Österreich und Italien verbindet. Er führt von Innsbruck nach Franzensfeste (55 km). Rechnet man die bereits bestehende Eisenbahnumfahrung Innsbruck dazu, in die der BBT mündet, ist der Alpendurchstich 64 km lang. Er ist damit die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt. Derzeit arbeiten auf österreichischer und italienischer Seite über 1.000 Menschen an diesem europäischen Infrastrukturprojekt.

Liegenschaftsmanagement

Vor Beginn der Arbeiten gilt es, betroffene Grundstückeigentümer zu informieren und Kauf-, Servitut- oder Mietverträge zu erstellen; je nachdem, ob Grundstücke dauerhaft oder nur vorübergehend in Anspruch genommen werden. Außerdem werden in manchen Fällen Entschädigungen berechnet und Zahlungen an den Vertragspartner durchgeführt oder, im Falle von regelmäßigen Zahlungen, diese für die nächste Fälligkeit vorgemerkt. Um hier den Überblick zu bewahren, ist eine gute Software für Liegenschaftsverwaltung nötig.

 

Fotos: Oben: Strategischer Knotenpunkt Mauls, links: Baustelle Aicha, unten: Erkundungsstollen Ahrental-Pfons © BBT SE

Software-Unterstützung von rmDATA

Die Verwaltung der Grundstücke und der Verträge muss langfristig überschaubar und ständig am aktuellen Stand sein. Damit diese hohen Anforderungen erfüllt werden, war seit 2008 die Software rmINFO/GDB aus dem Hause rmDATA sowohl in Österreich als auch in Italien im Einsatz. Nun wechselt die BBT SE auf die moderne Software rmDATA Inventory Manager für das Verwalten und Managen der Liegenschaften. Die benutzerfreundliche Oberfläche, das erhöhte Arbeitstempo und die integrierte Karte waren ausschlaggebende Gründe für den Umstieg

Gregor Windischer, Projektleiter der BBT-Grundstücksdatenbank, ergänzt: „In unserer Datenbank befinden sich mehrere hunderte Grundstücke, die mit einer Schnittstelle auch zu Verträgen in unserem Dokumentenmanagementsystem verbunden sind. All das braucht eine gute Performance, die mit dem Inventory Manager gewährleistet ist.“


Das Projekt wurde kürzlich beauftragt, die Umsetzung beginnt im September und ab Jahresanfang 2019 soll die Software-Lösung im produktiv im Einsatz sein. Im Zuge des Kundenprojektes werden zusätzlich noch einige individuelle Anpassungen, wie zum Beispiel Italienisch als Sprache der Benutzeroberfläche und die Einbindung des bestehenden GIS, vorgenommen.


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